Digitale Mammographie

Für bessere Bilder bis ins Detail bei geringerer Strahlendosis: Dafür steht die digitale Mammographie als moderne Röntgenuntersuchung der Brust. Im Vergleich zur herkömmlichen Mammographie bietet diese ganz entscheidende Vorteile: Durch ihr spezielles Dosis- und Kontrastverhalten hat die digitale Vollfeldmammographie die Mammadiagnostik dahingehend verbessert, dass die Detailerkennbarkeit steigt bei gleichzeitiger Reduktion der Strahlendosis.

Die digitale Mammographie wird an ausschließlich für die Mammadiagnostik speziell konfigurierten Röntgengeräten durchgeführt. Diese verwenden im Gegensatz zu anderen Röntgengeräten weiche Strahlung, die besonders geeignet ist, kontrastreiche Bilder von Weichteilen anzufertigen. Dadurch können bei gleichzeitig hoher Auflösung kleine Tumore und winzigste Verkalkungen (0,2mm), die oft Ausdruck von Brustkrebsvorstufen darstellen, erkannt werden.

Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebsart bei Frauen. Die digitale Mammographie soll aggressive Frühformen von Krebs besser entdecken können. Weitere Informationen hierzu finden Sie auch unter: Mamma-MRT

Bei der Kernspin- oder Magnetresonanztomographie (MRT) der Brust (kurz Mamma-MRT) werden durch ein starkes Magnetfeldes zahlreiche dünne Schichtbilder des Brustgewebes aufgenommen. Eine Strahlenbelastung ist hierbei nicht gegeben. Das Verfahren ist hochempfindlich und kann Veränderungen sichtbar machen, die mit anderen Methoden wie etwa der herkömmlichen Mammographie nicht nachweisbar sind. Eine Kernspintomographie sollten nur erfahrene Radiologen durchführen, die – bei einem auffälligen Befund – auch eine Biopsie durchführen können.

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Christoph Voigt

Facharzt für Radiologie