Bochum | Kurt-Schumacher-Platz 7 Mammographie

Ultraschall der Brust (Mamma-Sonographie)


Die Ultraschalluntersuchung der Brust (Mamma-Sonographie) ist eine dritte wichtige Ergänzungsuntersuchung nach Tastuntersuchung und der Mammographie.
Für junge Frauen, aber auch wenn der Befund bei einer älteren Frau zweifelhaft ist, wird Ultraschall eingesetzt.

Seine Vorteile: Er belastet nicht durch Strahlung und tut nicht weh.
Mit Ultraschall lassen sich besonders gut Tumoren erkennen, die vom Drüsengewebe ausgehen und Knoten aufspüren. Die Struktur des Brustgewebes wird dabei mithilfe der Ultraschallwellen abgebildet. Je nach Dichte erscheinen die einzelnen Gewebe in unterschiedlichen Graustufen - von ganz weiß (Knochen) bis schwarz (Flüssigkeiten). Der Ultraschall hat zur Abklärung unklarer Befunde und zur besseren Orientierung bei der Entnahme einer Gewebeprobe heute seinen festen Wert.

Grundsätzlich muss man zwei Möglichkeiten der Untersuchung unterscheiden:
Frauen erhalten einen ergänzenden Ultraschall, weil bei ihnen in der Mammographie eine besonders hohe Brustdichte festgestellt wurde und die Mammographie hier unbefriedigende Ergebnisse liefert.
Oder Frauen erhalten einen Ultraschall als eigenständige Früherkennungsuntersuchung, ohne dass die Brustdichte eine Rolle spielt. Frauen bekommen den Ultraschall entweder vor dem 50. oder nach dem 69. Lebensjahr, wenn sie keinen Anspruch auf eine Mammographie als Kassenleistung haben, oder zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr als zusätzlich Untersuchung zur Mammographie, also zwischen zwei Mammographieterminen.

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Dr. med. H. Jutka-Mooren

Facharzt für Diagnostische Radiologie