Bochum | Kurt-Schumacher-Platz 7 Mammographie

Tomosynthese

Tomosynthese verbessert die Brustkrebsfrüherkennung

Die Tomosynthese (3D-Mammographie) erzeugt im Gegensatz zur herkömmlichen digitalen 2D-Mammographie eine Serie von Schichtaufnahmen, die eine dreidimensionale Darstellung der Brust ermöglicht. Dadurch können Überlagerungen von Gewebestrukturen ausgeblendet und das Brustdrüsengewebe so besser beurteilbar werden. Bei röntgendichtem oder unregelmäßigem Drüsenkörper kann es dazu kommen, dass Tumore in der 2D-Mammographie nicht erkannt werden. Hier bietet die Tomosynthese einen deutlichen Vorteil. Insbesondere können Art und Größe von Läsionen sowie Mikroverkalkungen besser als mit herkömmlichen Methoden analysiert werden. 

Groß angelegte skandinavischen Studien konnten eine Erhöhung der Krebsentdeckung um 20 – 30% feststellen – bei gleichzeitig rückläufiger Anzahl falsch-positiver Befunde. Das hat unter anderem den Effekt der geringeren Notwendigkeit von Nachuntersuchungen und Biopsien.

Wann ist ein Einsatz der Tomosynthese sinnvoll: 

- zur Brustkrebsfrüherkennung
- bei jungen Frauen mit dichtem Drüsengewebe
- bei unklaren Befunden der 2D-Mammographie
- bei auffälligen Tastbefunden
- zur Vermeidung von Folgeuntersuchungen und
einer Biopsie
- bei familiären Brustkrebs-Erkrankungen

Die Tomosynthese wird von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht erstattet. Viele private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten.

In unserer Praxis in Bochum, am Kurt-Schumacher-Platz 7, ist nun ein hochmoderner Mammomat Revelation mit einem effektiven 50-Grad-Schwenkwinkel im Einsatz, der zudem weitaus geringere Kompressionsdrücke als bei der herkömmlichen Mammographie benötigt.

 

 

 

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Dr. med. H. Jutka-Mooren

Facharzt für Diagnostische Radiologie