Patienteninformationen zur Computertomographie (CT)

Die Computertomographie (CT)  ist ein spezielles Röntgenverfahren, bei dem Schichtaufnahmen des zu untersuchenden Körperabschnitts angefertigt werden.

Sie liegen hierfür  während der Untersuchung auf einer bequemen Untersuchungsliege , die durch das ringförmige CT  hindurchfährt. Da es sich hierbei nicht um eine geschlossene Röhre handelt, wird diese Untersuchung auch von Patienten, die unter Platzangst leiden, gut toleriert. Die eigentliche Untersuchung dauert nur wenige Minuten, währenddessen sind Sie unter ständiger Sichtkontrolle durch das medizinische Personal. Ferner sind unsere Computertomographen mit Gegensprechanlagen versehen, so dass wir während der Untersuchung mit Ihnen reden können.  Da es sich um eine Röntgenuntersuchung handelt, ist der Aufenthalt von Begleitpersonen im Untersuchungsraum leider nicht gestattet.

Während der Untersuchung dürfen Sie sich auf keinen Fall bewegen, da es sonst zu einer verminderten Bildqualität und zu einer Herabsetzung der Beurteilbarkeit kommt. Bei einigen Untersuchungen werden wir Sie bitten, für eine Weile die Atmung anzuhalten. Sollten Sie dieses nicht mehr bis zum Ende schaffen, atmen Sie bitte ggf. flach weiter.

Bei vielen Untersuchungen ist es nötig, zur besseren Beurteilbarkeit ein Kontrastmittel zu verabreichen, welches wir Ihnen über eine Vene einspritzen. Bei Untersuchungen des Bauchraumes bekommen Sie häufig auch Kontrastmittel von uns zum Trinken verabreicht.  Die Röntgenkontrastmittel sind jodhaltig; während der Einspritzung des Kontrastmittels kann es zu einem Hitze- oder Wärmegefühl kommen und es kann ein metallischer Geschmach im Mund entstehen. Dies ist völlig normal und verschwindet unmittelbar nach Beendigung der Medikamentengabe. Das eventuell zum Trinken verabreichte Kontrastmittel kann zu Durchfall führen, was sich aber ohne besondere Behandlung von alleine wieder reguliert.

Vor der Gabe von Kontrastmitteln werden wir mit Ihnen im Gespräch abklären, ob wir Ihnen Kontrastmittel geben dürfen, vor allem wenn bei Ihnen eine Schilddrüsenüberfunktion, eine Nierenfunktionsstörung oder eine bekannte Allergie besteht. Auch nach der Einnahme von metforminhaltigen Medikamenten gegen Diabetes mellitus („Zucker“) werden wir Sie fragen. Besondere Sorgfalt lassen wir auch bei stillenden Müttern und Patienten mit einem bekannten Plasmozytom walten.

Wie bei jedem Medikament können jedoch auch bei CT-Kontrastmitteln trotz größter Sorgfalt unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. In selten Fällen kann es zu leichten allergischen Reaktionen wie Übelkeit mit Brechreiz oder Juckreiz mit Hautausschlag kommen, die zumeist ohne besondere Behandlung wieder abklingen. In sehr seltenen Fällen können schwere allergische Reaktionen wie  Schleimhautschwellungen im Kehlkopf, ein Kreislaufkollaps, Atemstörungen oder Krampfanfälle  auftreten. Dies kann unter Umständen lebensbedrohlich sein und erfordert eine sofortige Notfallbehandlung. Auf diese Reaktionen sind wir vorbereitet und können im Notfall sofort eingreifen. In der Regel treten allergische Reaktionen zeitnah zur Untersuchung auf; es gibt aber auch sogenannte Spätreaktionen, die sich zum Beispiel erst am nächsten Tag zeigen. In solchen Fällen können Sie uns gerne erneut kontaktieren, oder Sie suchen Ihren Hausarzt auf. 

Da die Kontrastmittel über die Nieren ausgeschieden werden, sollten Sie nach der Untersuchung reichlich trinken, um die Ausscheidung des Medikaments zu beschleunigen.

Nach der Untersuchung werden die Aufnahmen dem Arzt zur Befundung übergeben. Dieser bespricht mit Ihnen im Anschluss an die Untersuchung das Ergebnis und übermittelt ihrem überweisenden Arzt zeitnah den schriftlichen Befund.