PRT der HWS (Cervicale PRT)

Die periradikuläre Therapie der HWS findet Anwendung bei verschiedenen Erkrankungen der Halswirbelsäule. Sowohl Verschleiß der Wirbelkörper als auch der Wirbelgelenke (Spondylarthrose) führt häufig zu Nervenreizungen im Bereich der Nervenkanäle. Ebenso können Bandscheibenvorfälle oder auch -vorwölbungen zur Kompression von Nervenwurzeln führen. Solche Nervenreizungen äußern sich dann in Schmerzen, Mißempfindungen oder Taubheitsgefühlen entlang eines bestimmten Hautareals, dem sogenannten Dermatom. In diesem Fall ist eine PRT sinnvoll und erfolgversprechend. In bis zu sechs Sitzungen wird hierzu in Rückenlage von der Seite eine dünne Kanüle unter Kontrolle durch einen Computertomographen an die betroffenen Nervenwurzeln herangeführt. Dann wird Cortison an die Nervenwurzel gespritzt und zuvor die korrekte Lage der Nadel durch eine Kontrastmittelinjektion überprüft.