Infiltration der ISG

Die Infiltration des Iliosacralgelenkes kann als sogenannte ligamentäre oder als intraartikuläre Injektion durchgeführt werde. Bei beiden Methoden wird unter Bildkontrolle ein Gemisch aus einem lokalen Betäubungsmittel und Cortison injiziert. Die ligamentäre Infiltration wirkt im Bereich der ISG-Bänder und am Gelenk. Manchmal ist dies ausreichend für eine Behandlung von Schmerzen oder einer Bewegungseinschränkung zum Beispiel im Rahmen eines Morbus Bechterew. Bei der intraartikulären Injektion werden die Medikamente unmittelbar in das Gelenk eingebracht . Gerade die letztgenannte Methode ist ohne eine Sichtkontrolle durch die Computertomographie (CT) nur äußerst schwierig durchzuführen.